Nahaufnahme von vuse epod Zubehör mit mehreren Liquidfläschchen auf weißem Hintergrund

Warum der Klassiker Konkurrenz bekommt

Zigaretten waren jahrzehntelang alternativlos. Die Packung griffbereit, der Geruch allgegenwärtig, die Gewohnheit tief verwurzelt – ein kulturelles Ritual, das sich über Generationen hielt. Doch in den letzten Jahren hat sich das Rauchverhalten radikal verändert. Nicht nur, weil die gesundheitlichen Risiken unübersehbar sind, sondern auch, weil neue Lösungen auf den Markt drängen, die mehr versprechen: Weniger Schadstoffe, mehr Komfort, diskretere Nutzung.

Genau hier beginnt die Konkurrenz. Denn wer heute zum Feuerzeug greift, hat längst Alternativen im Kopf – und vergleicht. Nicht nur den Geschmack, sondern auch den Alltag. Genau dieser Vergleich zwischen klassischer Zigarette und neuen Lösungen wie dem Vuse ePod steht im Mittelpunkt dieses Artikels.


Zwischen Rauch und Dampf: Was wirklich drin ist

Klassische Zigaretten verbrennen Tabak. Das erzeugt Rauch mit über 4.800 chemischen Verbindungen – darunter rund 250 eindeutig schädliche Substanzen, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung belegt. Besonders gefährlich: Teer, Kohlenmonoxid und Benzol. Die gesundheitlichen Folgen reichen von chronischer Bronchitis über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu mehreren Krebsarten.

E-Zigaretten arbeiten anders. Sie verdampfen eine Flüssigkeit – sogenannte Liquids – bei deutlich niedrigeren Temperaturen. Dabei entsteht kein Rauch, sondern ein Aerosol, das weniger Schadstoffe enthält. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie bestätigt: Das Gesundheitsrisiko ist „deutlich reduziert, aber keineswegs harmlos“.

Der Vuse ePod, ein Vertreter dieser neuen Gerätegeneration, nutzt Nikotinsalze – eine Technologie, die den Nikotin-Kick schneller und sanfter transportiert. Obwohl hier kein Tabak verbrannt wird, bleibt Nikotin ein suchtbildender Stoff. Aber: Es fehlt das komplexe Schadstoffgemisch klassischer Verbrennung.

Hand hält vuse epod E-Zigarette in Außenbereich mit sichtbarem Dampf und Lichteffekten im Hintergrund

Kosten, Komfort, Konsequenzen: Der Alltag im Vergleich

Finanziell macht der Unterschied schnell Eindruck. Eine Schachtel Zigaretten kostet derzeit rund 8 Euro. Bei täglichem Konsum kommen schnell 240 Euro im Monat zusammen. E-Zigaretten-Nutzer zahlen zwar initial mehr – Gerät, Ladezubehör, Pods –, doch die laufenden Kosten liegen je nach Nutzungsverhalten zwischen 40 und 80 Euro im Monat.

Auch der Geruch ist ein unterschätzter Faktor. Tabakrauch setzt sich in Kleidung, Möbeln und Haaren fest. Der Geruch wird oft als störend oder unangenehm empfunden – gerade in geschlossenen Räumen. Verdampfte Liquids verflüchtigen sich hingegen deutlich schneller und hinterlassen kaum Spuren.

Hinzu kommt die Handhabung. Kein Feuer, keine Asche, kein Aschenbecher. Ein Gerät wie der Vuse ePod ist sofort einsatzbereit, benötigt keinen Zigarettenanzünder und funktioniert sogar bei Wind und Wetter – ein Vorteil im mobilen Alltag. Zudem fällt kein passiver Rauch an, was den Einsatz im privaten Umfeld – etwa in der Wohnung – deutlich erleichtert.

Soziale Akzeptanz und rechtlicher Rahmen

Rauchen wird gesellschaftlich zunehmend stigmatisiert. Während früher in Restaurants und Büros geraucht wurde, sind Raucher:innen heute oft gezwungen, sich zurückzuziehen. Das liegt nicht nur an der Gesetzgebung, sondern auch an gewandelten Normen.

E-Zigaretten bewegen sich in einem Zwischenraum. Sie gelten als weniger störend, aber auch nicht als völlig akzeptiert. In vielen Bundesländern dürfen sie dort konsumiert werden, wo klassische Zigaretten verboten sind – ein rechtlicher Graubereich, der sich dynamisch entwickelt.

Der Vuse ePod bietet durch seine diskrete Form und geringe Geruchsentwicklung einen Vorteil im sozialen Umgang. Dennoch: Öffentliches Dampfen bleibt abhängig vom Umfeld und der Einstellung der Mitmenschen – und oft auch von Hausordnungen und Betriebsvereinbarungen.

Psychologie und Ritual: Was Gewohnheiten wirklich bedeuten

Rauchen ist mehr als Nikotinaufnahme. Es ist Ritual, Belohnung, Pause. Viele Ex-Raucher:innen berichten, dass sie das „in der Hand halten“, das „Anzünden“, das „Rauch-ausstoßen“ vermissen – nicht nur die Wirkung des Nikotins.

Genau hier setzen moderne Alternativen an. Sie imitieren die Handbewegung, ermöglichen kontrollierte Züge und schaffen ein ähnliches Gefühl – aber ohne die negativen Begleiterscheinungen. Studien der Universität Maastricht zeigen: Für viele ist das Ritual wichtiger als der Wirkstoff.

Daher kann der Umstieg gelingen, wenn das Ersatzprodukt überzeugend ist – funktional, zuverlässig und geschmacklich nah genug. Je weniger technische Hürden oder Nachfüllprozesse im Alltag entstehen, desto leichter wird die Integration.

Der Blick auf die Wissenschaft: Was Studien zeigen

Zahlreiche internationale Studien vergleichen klassische Zigaretten mit modernen E-Zigaretten:

Studie Ergebnis Quelle
Public Health England (2021) E-Zigaretten enthalten bis zu 95 % weniger schädliche Stoffe gov.uk
Cochrane Review (2022) E-Zigaretten können beim Rauchstopp wirksam unterstützen cochranelibrary.com
BfR-Stellungnahme (2020) Langzeitfolgen sind noch unklar, aber kurzzeitig weniger belastend bfr.bund.de

Die Erkenntnisse sind vielversprechend, aber nicht abschließend. Vor allem Langzeitstudien fehlen noch, um Risiken sicher einschätzen zu können. Dennoch zeigt sich ein klarer Trend: Weniger schädlich heißt nicht gesund – aber besser als der Klassiker.

Umwelt und Nachhaltigkeit: Oft übersehen, aber entscheidend

Zigarettenkippen gehören zu den häufigsten Müllarten weltweit. Laut WHO landen jährlich rund 4,5 Billionen davon in der Umwelt. Sie enthalten Mikroplastik, Nikotinrückstände und giftige Chemikalien – und brauchen Jahre, um zu zerfallen.

E-Zigaretten erzeugen zwar auch Müll, aber in anderer Form: leere Pods, Elektronikkomponenten, Akkus. Richtig entsorgt, sind sie jedoch deutlich weniger umweltschädlich. Hersteller wie Vuse bieten Rücknahmeprogramme für gebrauchte Teile – eine Option, die kaum bekannt, aber sinnvoll ist.

Ein bewusster Umgang ist entscheidend. Nur wer Geräte nachhaltig nutzt, regelmäßig auflädt und umweltgerecht entsorgt, kann hier wirklich einen Unterschied machen.

Zwei Männer im Gespräch bei Kaffee über Erfahrungen mit dem vuse epod in entspannter Café-Atmosphäre

Interview: „Die Entscheidung fiel nicht über Nacht“

Gespräch mit einem Ex-Raucher, der umgestiegen ist

🗣 Name: Tobias R., 38, IT-Consultant aus Leipzig
🗣 Rauchvergangenheit: 15 Jahre täglich ca. 15 Zigaretten
🗣 Heute: nutzt seit 14 Monaten den Vuse ePod
🗣 Ort des Gesprächs: Café in der Leipziger Südvorstadt

Redaktion: Herr R., was hat Sie ursprünglich dazu bewegt, über Alternativen zur klassischen Zigarette nachzudenken?

Tobias R.: Ehrlich gesagt war’s ein Mix aus Vernunft und Alltag. Ich hatte ständig das Gefühl, dass ich nach Rauch rieche, egal ob im Büro oder beim Sport. Und dann kamen die typischen Warnzeichen: Reizhusten, schlechte Kondition, schlechter Schlaf. Ich wollte aber nicht sofort ganz aufhören – ich wusste, das würde scheitern.

Redaktion: Wie sind Sie dann auf den Vuse ePod gestoßen?

Tobias R.: Ein Kollege hatte so ein kleines Gerät dabei – ich dachte erst, das sei irgendein neues Technik-Gadget. Als ich’s ausprobiert hab, war ich überrascht, wie angenehm das ist. Kein Kratzen, kein Gestank. Ich hab’s dann erst parallel genutzt, später komplett umgestellt.

Redaktion: Wie war die Umstellung für Sie – schwer oder eher fließend?

Tobias R.: Fließend, auf jeden Fall. Das Gerät ist einfach zu handhaben, ich musste mich nicht mit Liquids und Nachfüllen rumschlagen. Ich hab’s morgens eingepackt, aufgeladen, und gut war’s. Anfangs hatte ich noch das Bedürfnis nach einer Zigarette zum Kaffee – aber das verging nach ein paar Wochen. Ich glaub, es war mehr das Ritual als das Nikotin.

Redaktion: Gab es Reaktionen aus Ihrem Umfeld?

Tobias R.: Definitiv. Meine Freundin war begeistert – sie ist Nichtraucherin und fand es früher immer eklig, wenn ich vom Balkon kam. Auch meine Eltern haben’s positiv aufgenommen. Kollegen haben eher neugierig reagiert, ein paar haben auch selbst umgestellt.

Redaktion: Haben Sie gesundheitliche Unterschiede bemerkt?

Tobias R.: Total. Ich schlafe besser, hab keinen Husten mehr, und meine Ausdauer beim Joggen ist spürbar besser geworden. Und das Coolste: Ich hab plötzlich wieder Geschmack! Das war mir vorher gar nicht bewusst – wie abgestumpft der Gaumen war.

Redaktion: Gibt’s auch Schattenseiten?

Tobias R.: Klar. Man muss aufladen, regelmäßig Pods kaufen – das ist ein anderes Handling. Und man darf sich nicht selbst belügen: Es ist immer noch Nikotin. Aber für mich ist es eine klare Verbesserung. Und ich hab mir selbst eine Art Stoppuhr eingebaut – kein Dauerzug, sondern bewusst nutzen.

Redaktion: Würden Sie den Umstieg weiterempfehlen?

Tobias R.: Ja, aber mit der Klarheit, dass es kein Spielzeug ist. Es erleichtert den Ausstieg oder zumindest den Umstieg – aber die Entscheidung muss von innen kommen. Für mich war’s der richtige Schritt. Und heute denke ich manchmal: Warum eigentlich nicht schon früher?

Redaktion: Vielen Dank für das offene Gespräch!

Wenn der Klassiker nicht mehr überzeugt

Was früher selbstverständlich war, wird heute hinterfragt. Zigaretten sind nicht nur gesundheitlich bedenklich, sondern auch teuer, unpraktisch und zunehmend unerwünscht. Moderne Alternativen wie der Vuse ePod setzen auf eine Mischung aus Technik, Komfort und Diskretion – und treffen damit einen Nerv der Zeit. Wer umsteigt, gewinnt nicht nur an Freiheit, sondern auch an Möglichkeiten.

Bildnachweis: Adobe Stock/ Hazem, Евгений Вершинин, ruslanshug